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Warum wird die Cloud auch in diesem Jahr so wichtig sein?

Warum wird die Cloud auch in diesem Jahr so wichtig sein?
Es ist wenig überraschend, dass das Thema „Cloud“ während der Corona-Pandemie nochmal deutlich an Bedeutung gewonnen hat und auch dieses Jahr ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmens-Strategien sein wird. Genau genommen hatten im vergangenen Jahr sogar mehr als 80% der Unternehmen, die Teil einer repräsentativen Studie waren, angegeben, Cloud-Lösungen zu nutzen und weitere 15% planen oder diskutieren den Einsatz. Doch mit einer immer größer werdenden Datenmenge in der Cloud steigen auch die Anforderungen im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Cloud-Modellen näherbringen und zeigen, wie Sie mit einer Hybrid- oder Multi-Cloud-Strategie die wachsenden Herausforderungen bewältigen können.

Worauf kommt es an?

Moderne Arbeitsmodelle, die ein standortunabhängiges Arbeiten ermöglichen, oder die zwischenzeitlich geltende Home-Office-Pflicht haben diesen Trend begünstigt. Schließlich ist laut mehreren Studien das Home-Office inzwischen für mindestens ein Viertel der Beschäftigten ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen hier vor allem reibungslos funktionierende Anwendungen, der problemlose Zugriff auf Dateien und Dokumente sowie eine einfache Zusammenarbeit im Vordergrund.

Neben der Leistungsfähigkeit und Stabilität der Systeme achten die Unternehmen darüber hinaus bei der Wahl des Cloud-Anbieters verstärkt auf die Sicherheit und Compliance. Dies zeigt sich besonders bei der Public Cloud: Hier haben noch immer Dreiviertel der Unternehmen, die diese nicht einsetzen, Sicherheitsbedenken. Doch gerade die Public Cloud bietet oftmals Zugang zu neuen Technologien und den klassischen Office- und Collaboration-Anwendungen für eine standortübergreifende Zusammenarbeit.

Grenzenlose Freiheiten über den Wolken? Der Unterschied zwischen Private und Public Cloud

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Vorteile einer Cloud zu nutzen und gleichzeitig sowohl die aktuell geltenden Datenschutz-Richtlinien als auch die hohen Anforderungen an die IT-Sicherheit zu erfüllen. Hierbei stellt sich häufig die Frage, ob eine Public Cloud diesen Ansprüchen überhaupt gerecht werden kann, oder ob ausschließlich eine Private Cloud zum Einsatz kommen sollte.

Private Cloud

Im Gegensatz zur Public Cloud lässt sich die Private Cloud nach Ihren Anforderungen aufbauen und konfigurieren. Dabei können Sie sämtliche Details von der Räumlichkeit der Installation (bei Ihnen selbst oder in einem gesicherten Rechenzentrum eines externen Anbieters) über die Wahl von Servern und Software bis hin zu individuellen Konfigurationen selbst bestimmen. So erhalten Sie die vollständige Kontrolle und maximale Anpassungsmöglichkeiten – allerdings zu hohen Kosten, da Sie voll in Hardware, Software und die individuelle Konfiguration investieren müssen.

Public Cloud

Hohe Anschaffungskosten fallen bei der Public Cloud weg, da diese von allen Nutzern getragen werden. Dies bedeutet allerdings auch, dass Sie sich die Infrastruktur, Plattform und Software mit anderen Kunden teilen und der Spielraum für individuelle Konfigurationen sehr gering ist. Doch gerade bei Office- und Collaboration-Software reichen die vorhandenen Möglichkeiten für individuelle Anpassungen oftmals schon aus, sodass hier auf Lösungen aus der Public Cloud zurückgegriffen werden kann. Ein bekanntes Beispiel sind die Office 365 Anwendungen, welche Teil von Microsoft 365, also den Microsoft Clouddiensten, sind.

Und was ist jetzt mit dem Datenschutz und der IT-Sicherheit?

Wie bereits eingangs erwähnt, sind Sicherheit und Compliance äußerst wichtige Kriterien bei der Auswahl des Cloud-Anbieters und zugleich der Hauptgrund für Misstrauen in die Public Cloud. Im Netz kursierende Sprüche, wie „There is no cloud – it’s just someone elses computer“ („Es gibt keine Cloud – nur den Computer eines Anderen“), stärken das Vertrauen in Clouddienste dann auch nicht besonders. Und auch Meldungen über den Schaden, der Unternehmen durch Cyberangriffe entstanden ist (im Bemessungszeitraum 2020/2021 waren es rund 233 Milliarden Euro), bestätigen die Relevanz des Themas.

Die gute Nachricht: Sie können Ihre Daten auch in der Cloud sichern! Um beim Beispiel „Microsoft“ zu bleiben: Der Software-Riese investiert jährlich weltweit ca. eine Milliarde US-Dollar in Sicherheitsmaßnahmen. Mit dem Zero-Trust-Modell erhalten Sie ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept auf Basis von Microsoft 365. Wie es um die Sicherheit der Infrastruktur von Microsoft Azure, der flexiblen Cloud-Plattform, steht, haben wir in unserem Blogbeitrag „Wie sicher ist die Infrastruktur von Microsoft Azure?“ behandelt.

Darüber hinaus kann Microsoft zahlreiche Zertifizierungen im Bereich des nationalen und internationalen Datenschutzes vorweisen, verpflichtet sich zur Einhaltung der DSGVO und verfügt über zwei Rechenzentren in Deutschland. Welche konkreten Möglichkeiten die Produkte von Microsoft zur Maximierung der Sicherheit in Ihrem Unternehmen bieten, zeigen wir Ihnen in unserem kostenfreien Webinar am Donnerstag, den 10. Februar von 10:00 bis 10:30 Uhr. » Hier können Sie sich schnell und einfach anmelden

Vorteile kombinieren mit einer Hybrid- oder Multi-Cloud-Strategie

Datenschutz und IT-Sicherheit werden demnach bei dem Software-Riesen großgeschrieben. Dennoch gibt es häufig Prozesse und Daten, wie z. B. streng geheime Entwicklungen oder äußerst sensible personenbezogene Daten, die ein Unternehmen nicht in der Cloud verwalten möchte. Dies bedeutet nicht, dass Sie auf alle Vorteile einer Public Cloud verzichten müssen. Mit einer sogenannten Hybrid-Cloud können Sie das Beste aus beiden Welten nutzen: Während kritische Bereiche in der Private Cloud verwaltet werden, können sämtliche andere Prozesse in der Public Cloud ausgeführt werden. Welche TOP 5 Vorteile die Hybrid-Cloud Ihrem Unternehmen im Detail bietet, können Sie hier nachlesen.

Während eine Hybrid-Cloud also die beiden verschiedene Cloud-Typen kombiniert, wird bei einer Multi-Cloud-Strategie auf mehrere Anbieter desselben Typs gesetzt. Nur selten kann ein Anbieter alle Anforderungen gleich gut abdecken. Daher kann im Rahmen einer Multi-Cloud-Strategie auf verschiedene Anbieter zurückgegriffen werden, sodass alle Funktionen und Services in Ihrer „zusammengestellten“ Cloud vereint sind.

Sie möchten Ihre individuelle Cloud-Strategie entwickeln, um von den zahlreichen Vorteilen zu profitieren und Ihr Unternehmen zukunftssicher machen? Oder nutzen Sie bereits Cloud-Dienste, möchten Ihre bisherige Strategie jedoch optimieren? Sprechen Sie uns gerne an! Unsere Experten beraten Sie individuell und unverbindlich.

Über den Autor

Isabelle Maier

Mit meinen Beiträgen möchte ich unseren Lesern IT-Fachwissen kompakt vermitteln und gemeinsam neue Trends entdecken.

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